Gesamtwerk

255 Unter nicht- und gering-investiven Maßnahmen werden energetisch wirksame Maßnahmen verstanden, die ohne bzw. mit geringem Kosteneinsatz realisiert werden können, im Wesentlichen über ein angepasstes Nutzerverhalten. Hierzu zählt die Information der Pfarrer, Kirchenpfleger, Mitarbeiter bzw. Bewohner, wie und wo Energie gespart werden kann. Zudem stellen nicht-investive Maßnahmen eine optimale Ergänzung zu investiven Maßnahmen dar. Erst durch ein angepasstes Nutzerverhalten kann das volle Energieeinsparpotential bei Gebäuden seine Wirkung entfalten. Das Nutzerverhalten ist umso bedeutender, da falsches Verhalten die investiven Maßnahmen in ihrer Wirkung stark einschränken kann. So nützen beispielsweise die effizientesten Heizungssysteme wenig, wenn die Nutzer ein falsches Lüftungsverhalten an den Tag legen. Nicht- bzw. gering-investive Maßnahmen besitzen zudem den großen Vorteil, dass sie direkt vor Ort von jedem Nutzer auf einfache Art und Weise umgesetzt werden können. Worauf muss der Nutzer vor Ort achten, um den Energieverbrauch ohne hohe Investitionen weiter zu senken? - - Effizientes Heizen - - Richtiges Belüften - - Überprüfung der Beleuchtung - - Richtiger Einsatz elektrischer Geräte F 2 Energiebewusstes Nutzerverhalten

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