Gesamtwerk

61 C 2 Abwicklung von kirchlichen Baumaßnahmen Grundlage für eine ordnungsgemäße Abwicklung kirchlicher Baumaßnahmen ist ein geregelter Projektablauf. Baumaßnahmen werden nach ihrem Schwierigkeitsgrad eingeteilt und unterschiedlich behandelt. 1. Maßnahmen von geringer Schwierigkeit (kleiner Maßnahmenumfang) 2. Maßnahmen von mittlerer Schwierigkeit (Standardmaßnahme) 3. Maßnahme von erhöhter Schwierigkeit (umfangreiche und komplexe Maßnahmen) Der Weg einer Baumaßnahme von Beginn bis zur Fertigstellung wird Schritt für Schritt in dem jeweiligen Projektablaufplan dargestellt und zeigt die Zuständigkeiten innerhalb der einzelnen Planungs- und Bauphasen auf. Die Vorbereitung, Planung und Abwicklung von Baumaßnahmen erfolgt stets in enger Abstimmung zwischen dem Auftraggeber und der Stiftungsaufsichtsbehörde, die in den Bauangelegenheiten durch das Bischöfliche Baureferat unterstützt wird. In Sonderfällen können noch andere Fachstellen in diesen Prozess eingebunden werden (z.B. Diözesan-Caritasverband, Rechtsstelle, Abteilung Liegenschaften). Die in einer Baumaßnahme handelnden Kirchenstiftungen sind Bauherren und werden vom Bischöflichen Baureferat fachlich beraten. Das Hauptaugenmerk in dieser Beratungstätigkeit liegt in der fachlichen Begleitung der Vorbereitung und Planung einer konkreten Baumaßnahme bis hin zur Weiterleitung der Anmeldung an die Bischöfliche Finanzkammer. Nach erfolgter stiftungsaufsichtlicher Genehmigung bringt die jeweilige Kirchenstiftung eine Baumaßnahme, zusammen mit ihren beauftragten externen Planungspartnern, selbstständig bis zum Abschluss, der mit der Bestätigung der Kosten- feststellung durch die Bischöfliche Finanzkammer erfolgt. Die Durchführung einer Baumaßnahme erfolgt im Hinblick auf die Vielzahl der Baumaßnahmen in der Regel ohne die Beteiligung des Bischöflichen Baureferates. Die Verantwortung für die Planung und Durchführung von kirchlichen Baumaßnahmen liegt beim Bauherrn. 2.1 Projektablauf

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