Gesamtwerk

247 Rohstoffe wie Erdöl, Erdgas und Kohle sind begrenzt vorhanden, der Ausstieg aus der Atomenergie ist in Deutschland bereits besiegelt. Vor diesem Hintergrund muss ein Umdenken in der Weltbevölkerung eintreten, um unsere noch vorhandenen Ressourcen zu schonen und den Raubbau an dem Planet Erde zu stoppen. Deutschland nimmt in dieser Hinsicht eine Vorreiterrolle ein und hat mit der angestrebten Energiewende und deren ehrgeizigem Ziel, bis 2050 rund 80 % unserer Energie aus regenerativen Quellen zu erzeugen, ein weltweit einzigartiges Programm angeregt. Die Energiewende und die angestrebte Reduktion der Treibhausgase kann jedoch nur erreicht werden, wenn in der breiten Basis ein Umdenken, hin zum bewussten Umgang mit Energie und Ressourcen, stattfindet. Auch das Bistum Regensburg ist sich dieser Verantwortung bewusst und will als Vorbild für alle Mitbürgerinnen und Mitbürger hier ein Zeichen setzen. Das Bistum mit all seinen Kirchenstiftungen hat sich zu einem nachhaltigen und verantwortlichen Umgang mit der Schöpfung verpflichtet. Eine logische Folge war der Beitritt zur Bayerischen Klima-Allianz. Man ist bestrebt die Grundsätze des umweltethischen Handelns in der breiten Basis zur Umsetzung zu bringen. Um konkrete Maßnahmenpakete schnüren zu können, ist es wichtig den Ausgangszustand zu kennen. Deshalb wurde bereits Anfang des Jahres 2012 das Institut für Energietechnik an der Ostbayerischen Technischen Hochschule mit der Erstellung eines Energieeffizienz- konzeptes beauftragt. Inhalt dieses Konzeptes war im ersten Schritt eine detaillierte Bestandsaufnahme und Bewertung der Energieversorgung verschiedener ausgewählter Kirchenstiftungen der Diözese Regensburg. In einem zweiten Schritt wurden konkrete Einsparpotentiale und Sanierungsmöglichkeiten für die zehn ausgewählten Liegen- schaften erarbeitet. F 1 Einführung

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